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Im Fischleintal dem Eingang zum Naturpark Drei Zinnen (seit 2009 Teil des Unseco Welt Erbes „Dolomiten“) findet man ein Naturdenkmal das seinesgleichen sucht. Hier ragen drei Elfer ,Zwölfer und Einser (von insgesamt fünf, die ersten beiden heißen übrigens Neuner und Zehner) Bergspitzen in den Himmel.

Woher der Name „Sextner Sonnenuhr“?
Zur Wintersonnenwende steht die Sonne (vom Sextner Ortsteil Bad Moos aus gesehen) jeweils um 9,10,11,12 und 13 Uhr exakt über dem jeweiligen Gipfel. Damit ist die Sextner Sonnenuhr wohl die größte natürliche Uhr weltweit.

Die 3 Gipfel im Fischleintal sind dabei besonders beeindruckend, vor allem die Gipfel des Elferkofels (3068m) und des Einserkofels (2917m) bilden mächtige Eckpfeiler im Tal. Der Zwölferkofel wollte sich an diesem Abend aber nicht zeigen und blieb verhüllt im Nebel.

Bis 1918 gehörte auch die Gemeinde Sexten noch zum Bezirk Osttirol. Im Ersten Weltkrieg verlief die Front zwischen Italien und Österreich im Bereich dieser Gipfel. Kaum vorzustellen was sich damals hier abgespielt haben muss….

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The sun dial of Sexten is a natural monument just at the doorway to the natural preserve “ Drei Zinnen“ (since 2009 part of the UNSECO World Heritage).
At the time of the midwinter, 5 peaks called Neuner (nine), Zehner (ten), Elfer (eleven), Zwölfer (twelve) and Einser (one) building a natural sun dial. So from Bad Moos (a district of the village Sexten) the sun shows up above the particular peak at the given time.

The 3 peaks (Elfer, Zwölfer und Einser) in the Fischleintal are quite impressive.  At the time of my visit the Zwölfer was covered with fog and didn`t show up at this evening.

Until 1918 the commune of Sexten (as the country Südtirol/Southern Tyrol) was a part of Austria and the county of Osttirol. During the World War One  this area was part of the front between Austria and Italy hard to imagine in such a beautiful place today….