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Vor kurzem war ich wieder einmal im sogenanntem „Zedlacher Paradies“ in Matrei in Osttirol unterwegs. Das Zedlacher Paradies zählt zu den schönsten Lärchenwäldern der Ostalpen. Die ältesten Bäume mit einem Alter von bis zu 500 Jahren erreichen Stammumfänge von 7 Metern.
Auch wenn sie im Vergleich zu den Mammutbäumen Amerikas immer noch „kleine Bäume“ darstellen, so ist es doch immer wieder imposant unter diesen -für unsere Verhältnisse- mächtigen Bäumen zu stehen.

Aus fotografischer Sicht gehört der Wald wohl zu den anspruchvollsten Fotoobjekten. Es fällt hier sehr schwer einzelne Details (geschweige denn ganze Bäume) vom Hintergrund abzuheben. Auch mit dem Licht im Wald ist das so eine Sache. Entweder man hat zu viel davon und die Kontraste bzw. die Übergänge zwischen Licht und Schatten werden richtig hart, oder aber das Licht reicht kaum mehr für ansprechende Aufnahmen aus. Die frühen Morgenstunden oder der Abend kurz vor Sonnenuntergang sind so wohl die besten Zeiten für gelungene Aufnahmen. Will man seine Aufnahmen gezielt „komponieren“ und die Ergebnisse nicht nur dem Zufall überlassen, muss man mit einem Stativ arbeiten. Gerade wegen oder Trotz dieser Herausforderungen übt das Fotografieren in Wäldern immer wieder eine nicht zu erklärende Faszination auf mich aus und so versuche ich auch mal zu „ungünstigen Zeiten“ mein fotografisches Glück im Wald.

Bei der gezeigten Aufnahme ging es mir darum die Rinde dieser alten Lärche möglichst ansprechend ins Licht zu rücken. Auf Grund des ungünstigen Lichtes wählte ich eine Bearbeitung in S/W.